Wetter mit Folgen, Normalität demnächst oder geht das uns nichts mehr an?

Sommer Sonne brennt von oben
Sommer Sonne brennt von oben

Super Sommer alle freuen sich.      Wirklich alle?

er Sommer 2019 war wie am Mittelmeer, trocken und heiß. 19.2 °C Durchschnitts-temperatur machen ihn zum drittwärmsten Sommer nach 2003 (19.7°C) und  2018 (19.3°C).

Das richtig Blöde ist, dass die Dürre weiter geht. Seit April 2018 kam zu wenig Nass vom Himmel. Kaum Regen, wenn doch mal, dann Starkregen, der nicht in den Boden kommt, aber alles überschwemmt. Dürre bis zwei Meter Tiefe, Wälder, Bäume die über hundert Jahre gewachsen sind, sterben gerade einfach so weg, das macht mir Angst. Wenn das so weiter läuft, sehen wir alt aus, die Kosten, die in Zukunft auf uns zurollen, sind nicht bezahlbar. Wer ähnlich wie heute leben will, muss jetzt aktiv werden. Energie & CO² sparen ist der beste Anfang, erneuerbare Energie, Bäume pflanzen, Haus, Garten & Stadtbegrünung, Einkaufen regional, Müllvermeidung, weniger Verkehr, da kann jeder mitmachen. Die Politik muss CO² Preise festsetzen, damit sich unsere Wirtschaft danach ausrichten kann.

Für den, der viel verbraucht, wird es sehr teuer werden, denn seine Schäden müssen wir bezahlen und ausgleichen. Wichtig ist, dass wir es gerecht machen zwischen Heute & Morgen, arm & reich, Dorf & Stadt, Nord & Süd, Ost & West. Natur und Klima ist die Basis des Lebens.

Für die nächste Generation, damit sie auch morgen noch hier Zuhause sein kann. 28.8.2019

Klimaerwärmung der Wald geht!   Was machen Wir?

 

Der Wald stirbt! Buchen und Eichen 130-160 Jahre alt vertrocknen einfach so im Juli in Potsdam. In diesem Wald sind 80% der Bäume betroffen. Wenn man durch die Krone eines Laubbaumes schauen kann ist es für den Laubbaum schon zu spät, er stirbt ab.

 

Die beiden Bilder  in der Mitte zeigen das Ausmaß des Waldsterbens im Dreiländereck Hessen, Thüringen, Niedersachsen Ende Juni an der Wera.

 

Wer heute Ende August auf der Autobahn fährt und die vielen bunten, braune Bäume sieht, sieht nicht die Herbstfärbung sondern den Tod der Bäume. Normalerweise setzt die Laubverfährbung bei uns in Nord- Ost Mitte, Ende Oktober ein

 

Nach dem Waldbrand.

 

Im Grund ist die Dürre und die extremen Temperaturen der letzten Wochen und Monate Anlass für diese Veränderungen in der Natur.

 

Ich glaube der Klimawandel grüßt ganz lieb. 30.8.2019

 

Gewitterfront mit Starkregen

Gewitterfront mit Starkregen über Prora Rügen, brachte Starkregen mit 50l pro m² und Überschwemmung Juni 2019
Gewitterfront mit Starkregen über Prora Rügen, brachte Starkregen mit 50l pro m² und Überschwemmung Juni 2019

Feuer

Ackerbrand 2019, bei Nordoststurm 8-9 und 27°C
Ackerbrand 2019, bei Nordoststurm 8-9 und 27°C
Feldbrand Dürre, Juli 2019
Feldbrand Dürre, Juli 2019

Dürre

Das zweite mal Ausgetrocknet 2018 & 2019, davor gab es immer Wasser in diesen Dorfteich in Vorpommern
Das zweite mal Ausgetrocknet 2018 & 2019, davor gab es immer Wasser in diesen Dorfteich in Vorpommern

Blühende Gewässer

extremer Blaualgenblüte, Grund Hitze und überlaufende Abwasserkanäle durch StarkregenHavel August 2018 Havel
extremer Blaualgenblüte, Grund Hitze und überlaufende Abwasserkanäle durch StarkregenHavel August 2018 Havel

Verkohlt

Waldbrand auf 100 ha. Brandenburg 10 km südlich von Potsdam, August 2018
Waldbrand auf 100 ha. Brandenburg 10 km südlich von Potsdam, August 2018

Sandsturm

Sandsturm Oktober 2018 Seenplatte bei Röbel, Windstärke 10 und Trockenheit, Sichtweite teilweise unter 1 m
Sandsturm Oktober 2018 Seenplatte bei Röbel, Windstärke 10 und Trockenheit, Sichtweite teilweise unter 1 m

Sturm

Windwurf einer ganzen Allee Oktober 2017, nach Dauerregen und Bodenaufweichung in Linum, Nord Brandenburg
Windwurf einer ganzen Allee Oktober 2017, nach Dauerregen und Bodenaufweichung in Linum, Nord Brandenburg
Kiebitzen macht glücklich
Kiebitzen macht glücklich
Hugoline und ihr Gockel
Hugoline und ihr Gockel

Aktuell

 

Hugoline hat einen Freund

Ich habe mal wieder meinen Patenkranich gesehen. Hugoline lebt ja seit letztem Jahr in Rostock. Mit dem Süden ziehen hat sie es ja nicht so. Warum auch, hier ist ja auch schön und die Winter sind auch nicht mehr was sie mal waren. Einmal Nordost immer Nordost. Nachts schläft sie in Rostock- Hohe Düne und tags treibt sie sich auf den Äckern rings um meine Geburtsstadt herum.

Gestern war ich dann in Rostock- Warnowrande Kraniche schauen und was entdecke ich, meine Hugoline. Doch sie war nicht alleine, neben ihr immer so ein junger schöner Kranichgockel. Sie haben trompetet und sich in Pose geworfen, die beiden Teenies. Ein süsses Paar, diese Beiden. Ich bin gerührt, nun wird die Kleine groß. Ich wünsche, dass diese Liebe 30 Jahre und mehr hält und sie trotz der Klimaumstände sehr viele Nachkommen haben werden. Was für ein Glück zum 1. Advent,

der Kranichpate 30.11.2019

 

Advent neue Hoffnung

Ich habe durchgehalten und pünktlich mit dem ersten Frost und Advent steht der neue kleine Wald. 11070 Bäume habe ich in den letzten 13 Tagen gepflanzt, auf 3,5 ha Fläche.

Ulmen, Erlen, Eichen, Kirschen, Schwarznuss sowie Waldrandsträucher und Wildobst schmücken jetzt die Kahlfläche, die durch das Eschentriebsterben und die lange Dürre entstanden ist. Nebenbei hat die Arbeit auch mich verändert, im Kopf entspannt, auf das Wichtige im Leben fokusiert und ganze 5 Kg weniger, das ist gut für Körper und Geist. Jetzt bin ich erleichtert, die Arbeit ist vollbracht, Stolz und Freude jubeln. Nach dem Wald bin ich noch auf die Fridays for Future Demo in Rostock gegangen, auf dass unsere Welt eine Chance hat.

Danke für eure moralische Unterstützung. LG sendet Dirk aus dem Stadtwald Teterow 29.11.2019

 

Ein neues Universum

Grauer Matsch Nebel mit Regen und 5°C, dazu nehme man Fußangel aus Brombeere, kleine stiefeltiefe Pfützen, große Wurzelteller, altes Holz und Geäst am Boden, glibberig glattes Geläuf, hartes, zähes, klebriges, wurzliges Erdreich. Der Körper dampft und zieht tausende Kalorien aus den Depots. Alles tut weh, Arme, Beine, Rücken. Der Geist schreit, hör auf mit dem Scheiß, für was soll das sein, fürs Ego? Nein, heute findet keine Meisterschaft im Wochen- Extrem- Hindernislauf statt, wie diese Beschreibung erahnen lässt.

Heut gibt es neuen Lebensraum, es wird ein neuer Wald geboren. Aus Erle, aus Eiche, aus Wildobst und Waldrandsträuchern wächst hier die nächste Generation. Die alte wurde vom Klimawandel dahin gerafft. Nun besteht die Hoffnung, dass die Jungen Wilden es besser machen. 5000 Erlen, 5000 Eichen und 200 Waldrandpflanzen werden auf 2,5 ha für unsere Zukunft Co² schürfen, damit es nicht noch wärmer wird. Mit dieser Ausschicht hält man alle Strapazen aus und macht weiter. Eine Woche noch durchhalten, dann steht der Wald und so die Zukunft will, für die nächsten zwei, drei, vierhundert Jahre.

70 graue Kraniche haben mich wieder kontroliert.

der Kiebitz 24.11.2019

 

Pertrikirche, Fridays for Future ,         old Hansetown Rostock
Pertrikirche, Fridays for Future , old Hansetown Rostock
3000 Erlen bis 160 cm groß
3000 Erlen bis 160 cm groß
Kiebitzen macht schlau
Kiebitzen macht schlau

Kiebitzer

Dirk Vegelahn

Dipl. Forstingenieur/ Umweltpädagoge

0170/4602278

veg-elahn@gmx.de

kiebitzer@yahoo.de

 

Hugoline ist da
Hugoline ist da