Ein Ort zum Träumen für die Natur, mit der Natur, März 2018

11.3.2018 Angekommen
11.3.2018 Angekommen

Wir träumen von einem Garten mit alten Apfelbäumen, Wildblumen, in Ruhe, nur gestört vom Öko-Lärm der Natur.

Jetzt haben wir einen solchen Platz gefunden in einem Dorf  in Peenenähe , Landkreis Vorpommern Greifswald, weiter Himmel überspannt 1,5 Morgen Land. "Wo nichts muss, aber alles kann."

Zu Begrüßung flog ein Kranichpaar direkt über uns hinweg, Lerchen sangen und der 1. Schmetterling zeigte sich.

Wir sind neugierig, was wir hier noch alles entdecken?

Auf diesem Fleck sollen alte Obstsorten wachsen, die wir im Herbst 2018 auf 1 Morgen pflanzen wollen.

Hochstämme mit alten Pommerschen Sorten.

Vom Apfel, Birne über Pflaume, Kirsche, Quitten und vielen Beerensträuchern soll das Sortiment bestehen.

Die Natur gibt von Haus Schlehe und Holunder aus. Es wird traumhaft bunt, süß und sauer sein. Vielleicht wirds auch mal ein Wein.

Unter diesen Bäumen planen wir die Wildblumenwiese für alle Insekten, Spinnen, Vögel, Lurche, Säuger.

Wildblumen, Flieder und Frühjahrsblüher machen den Ort bunt.

Wir können Feuer machen, zelten, Sterne schauen, Gäste empfangen, in der Erde wühlen, Obst & Gemüse anpflanzen und unser kleines Paradies erschaffen.

Um die Ecke fließt die Peene, der Amazonas des Nordens und die Ostsee ist 30 km weg. Wikinger-, Kiebitzer-Land liegt jetzt auch in Vorpommern.

Jetzt braucht es noch einen Bauwagen für die Nächte, Arbeit, Ausdauer, so 20 - 30 Jahre Zeit, Familie, Freunde, ne Kiste Bier und Muse um anzukommen und teilzunehmen am großen Experiment der Natur.

der Pommerngarten ist jetzt Winterfest Nov. 2019

Unsere Obstbäume haben Geburtstag, den 1. Sie haben es geschaft. Wir haben mit gießen geholfen aber das macht man ja so bei seinen Kleinen. Wir haben viel Gemüse, Naschereien, Träume und schöne Stunden in dieser Saison geerntet. Besuch gab es schönen, es lag ständig ein Lachen im Garten und wir hatten Freude.

Osterglocken, Narzissen, Krokanten, Tulpen, Märzenbecher, Winterlinge, Hyazinthen, Wildkamera, Schneeglöckchen sind versteckt. Die Petersilie ist geerntet und der Topinambur vergraben. Jetzt kann er kommen, der Winter mit seiner weißen Pracht. Nächstens wird es noch bunter hier im Garten, wir freuen uns drauf.

Die Gartenpiraten aus Pommern

 

Herbst und Äpfel, Erdäpfel Okt. 2019

Der Herbst macht Spass in der Natur.

Der Hirsch ruft, Hitze, Dürre, Spätsommer Ende August 2019

Welche eine Dürre, welche Hitze, die letzte Augustwoche hatte noch 30°C und mehr jeden Tag im Gepäck. Arbeiten ging bloß bis 11 Uhr, dann war es nicht mehr auszuhalten.

Alle mussten sich schützen vor der Sonne. Da kann man sich nur verstecken oder Wasserläufer auf der Peene erforschen.

Durst und Wärme haben die Landschaft still gemacht, kein Lebenszeichen ist tagsüber zu hören. Nur morgens ist der erste Hirsch zu hören, der vom Herbst kündet.

Unsere Bäumchen haben dank der Gießeinsätze überlebt. Der ersehnte Regen macht immer einen Bogen um unsere Ecke, so dass man ein Gefühl von Afrika bekommt. Nur die Elefanten und Löwen fehlen noch.

Mit unserem Garten haben wir Glück, alles wächst wie doll. Ich glaube, wir haben dort eine wasserführende Schicht dicht unter dem Boden. Wie sonst könnten die Kartoffeln so groß werden.

Na ja, habe gerade den Spruch mit den dümmsten Bauern gehört, wenn ich das so betrachte, sind unsere Kartoffel doch sehr klein.

Ansonsten geht es uns gut, man schafft nie, was man will aber der Weg ist das Ziel und der macht Freude.

In diesem Sinne liebe Grüße aus Vorpommern senden die Kiebitzer

Sommer, Ernte, Feuer, Fortschritte & Urlaub, Ende Juli 2019

Hitzerekorde und kein Wasser, unsere Bäumchen haben es schwer. Der Dorfsee liegt Trocken. Das Feuer auf dem Acker hat uns erschreckt. Es war sehr groß anzusehen, obwohl es 5 km entfernt war. Es muß schlimm für die Anwohner gewesen sein, so kurz vor dem Verlust zu stehen, die Angst das alles in Rauch aufgeht. Danke an die freiwillige Feuerwehr, die gerettet hat. Die Ernte läuft auf Hochtouren. Zum Schluß gab`s dann das Kranichherz und eine Seeadler- Tanz am Himmel mit sechs Adlern. Es war ein Traum der Urlaub, Freunde treffen entspannen im Paradies. Vorpommern, unsere neue, alte Heimat.

Es grüßen die Kiebitzer

Ps: Die Pflaumen waren auch reif.

buntes Gemüse, Carola hat ein Apfel, fliegende Blumen, Juli 2019

Im Bild sind das Ochsenauge, brauner Waldvogel, Distelfalter, Schachbrettfalter, Tagpfauenauge, Rostfarbiger Dickkopffalter, Landkärtchen (Sommerform), Heuschrecke, Fliege, Diestelblüte und Sonnenhut als Tankstelle, alles in allem haben wir bei uns 22 Schmetterlingsarten gezählt. Dazu kommen Hüpfer, Grillen, Hummeln, Wildbienen, Hornissen, Wespen, dieverse Fliegen, Spinnen, Asseln, Ohrenkneifer, Heimchen, Ameisen, Zikarden, Lauf-, Rosen-, Mai-, Rüsel-Käfer und viele Andere in unserem Insektenzoo.

Unser Garten im Frühsommer, Ende Mai, Anfang Juni 2019

Kornblumenfrühling die Blaue Phase der Natur, Wärme plus Besuch macht es doppelt schön

 

Unsere neuen Obstbäumchen blühen, es regt sich überall Leben, wie schön, ein neues Traumgartenjahr beginnt mit dem Frühling. 23.4.2019

Wohl fühlen, Zuhause sein, wilde Nachtbarn 25.2.2019

heimlicher Hüter unsere Streuobstwiese & Mitbewohner Feb.2019

Unsere Obstbäume werden bewacht von einem Fuchs, gespürt, gehört und seine Reviermakierungen hatten wir schon gesehen. Jetzt hat er sich gezeigt, in ganzer Schönheit mit Winterpelz, der Fuchs. Da es keine Hühner, Enten... bei uns gibt, wird er sich an den Mäusen gütlich tun.Das ist natürlich gut für uns und unseren Bäumchen. Auf gute Nachbarschaft Reinicke. Februar 2019

Winterruhe im Garten Dezember 2018

Mogensonne bei eisigem südost  Wind
Mogensonne bei eisigem südost Wind

Der Traum vom Apfelbaum Nov. 18

Wir haben es getan, auch wenn die Welt nicht untergeht. Wir haben eine Streuobstwiese gepflanzt mit sieben Apfelbäumen, drei Birnen, drei Pflaumen, zwei Kirschen und einer Apfelquitte. Die alten Hochstammsorten kommen vorwiegent aus MV.  Dank unserer Freunde und  Familien stehen jetzt alle Bäumchen wie eine 1 und der Ausfall durch Hammer auf den Finger konnte kompensiert werden.

4.11.18 der Kiebitz

Zugabe

Jetzt sind wir vollzählig: Am 13.11.sind noch 5 Ostbäume und zwei Maulbeeren in V-Dorf gelandet, so dass wir jetzt in 10 Jahren im Obst schwimmen werden. Denn dann sollen laut Lehrbuch unsere 5 Birnen 1750 kg, unsere 10 Apfel 3000 kg, die 5 Pflaumen 1500 kg, die 2 Süßkirschen 600 kg und unsere Apfelquitte 50 kg Früchte pro Jahr abwerfen. Ich bin ja so gespannt und aufgeregt, ob die Lehrbücher recht haben oder das Leben es anders macht. Also bis dann, in zehn Jahren zum Obstschnippeln, Obstbrennen oder immer was ihr wollt.

Die Kiebitzer 16.11.18

die Freiheit daheim zu sein Okt. 2018

Jedes Glück brauch ein Heim, wenn es auch klein ist, reicht es aus um darin zu träumen, zu leben, zu lieben und zu arbeiten.

Wir haben jetzt ein Paradies plus Bauwagen, den haben wir von der südlichen Boddenküste aus Hermannshof, gegenüber vom Darß, geholt. 100 km Strecke bis zu unserem Peenedorf da brauch man einen großen Laster mit Kran.

Die Fahrt begann im Sonnenschein ging durch die blaue Stunde bis in die Nacht hinein. Gänse und Kraniche gaben uns ein Geleit alls würden sie für uns wachen und der Vollmond empfing uns mit seinem klaren Licht.

Abladen, dann war unser kleines oranges Heim angekommen, im Garten an der Peene, am wilden Ufer der Geschichte. Danke an alle die geholfen haben.

Bald werden wir dann auch die ersten Obstbäume unserer Streuobstwiese pflanzen wir freuen uns sehr darauf.

Liebe Grüße die Kiebitzer 24.10.18

Verstecken und sitzen gut, neue Bauwerke und Nachbarn Aug. 2018

Ackerbier und eigene Früchte des 18er Sommers, Juli 2018

Im Paradies waren Mücken, also fix die Perspektive gewechselt. Es gab um halb-zehn Abends in Vorpommern, schlich ein Ackerbier, bei leichter mückenfreier Brise und immer noch 25° Sommer.
Ein stiller farbiger Traum !

Morgens ein Blick aus unserem Schlafzimmer über den Frühstückstisch hinweg in den Gartentraum,es gab Pflaumen und Kirschen, das erste Geschenk von unserem Garten.

Die ersten Verluste haben wir auch schon, unsere Mitbewohner die Rehe, haben unsere Wildhecke verspeist. Ich glaube wir müssen mal ne Grenze ziehen, dass sie wissen, dass es so nicht geht. Aber vielleicht haben die Rehe ja Recht, die Hecke hätte sehr viel Sicht von der Landschaft genommen.
Liebe Grüße aus Vorpommern dicht an der Peene

Wildblumenmeer auf 30 m², Sommer 2018
Wildblumenmeer auf 30 m², Sommer 2018

Die ersten Ergebnisse, Blumen & mehr, Juni 2018

das pommerische Bullerbü, Mai 2018

selbst gebaut aus Gras und sie schaukelt
selbst gebaut aus Gras und sie schaukelt

das Fundment für die Streuobstwiese ist da 11 Mai 2018

das Projekt beginnt grün & gelb
das Projekt beginnt grün & gelb

Stau auf der B109, roter Traktor mit Hänger, Entschuldigung

Frühling  in Vorpommern 1. Mai 2018

Grün, ja Grün kommt nur vom Frühling, Grün, ja Grün kommt nur vom Glück. Darum lieb ich alles was so grün ist, weil mein Traum so grün und glücklich ist!

Die erste Einsätze, März, April 2018,

Die ersten 40 m Hecke ist gepflanzt, wir haben Müll gesammelt, gemäht und wir haben ein 8 m Fahrgestell erworben aus dem unser Gartenheim wird. Wir planen wie es werden soll so dass die Natur und wir Freude haben.

das Erste mal zu Gast in unserem Garten am 11.3.2018
das Erste mal zu Gast in unserem Garten am 11.3.2018
Kiebitzen macht glücklich
Kiebitzen macht glücklich
Hugoline und ihr Gockel
Hugoline und ihr Gockel

Aktuell

 

Hugoline hat einen Freund

Ich habe mal wieder meinen Patenkranich gesehen. Hugoline lebt ja seit letztem Jahr in Rostock. Mit dem Süden ziehen hat sie es ja nicht so. Warum auch, hier ist ja auch schön und die Winter sind auch nicht mehr was sie mal waren. Einmal Nordost immer Nordost. Nachts schläft sie in Rostock- Hohe Düne und tags treibt sie sich auf den Äckern rings um meine Geburtsstadt herum.

Gestern war ich dann in Rostock- Warnowrande Kraniche schauen und was entdecke ich, meine Hugoline. Doch sie war nicht alleine, neben ihr immer so ein junger schöner Kranichgockel. Sie haben trompetet und sich in Pose geworfen, die beiden Teenies. Ein süsses Paar, diese Beiden. Ich bin gerührt, nun wird die Kleine groß. Ich wünsche, dass diese Liebe 30 Jahre und mehr hält und sie trotz der Klimaumstände sehr viele Nachkommen haben werden. Was für ein Glück zum 1. Advent,

der Kranichpate 30.11.2019

 

Advent neue Hoffnung

Ich habe durchgehalten und pünktlich mit dem ersten Frost und Advent steht der neue kleine Wald. 11070 Bäume habe ich in den letzten 13 Tagen gepflanzt, auf 3,5 ha Fläche.

Ulmen, Erlen, Eichen, Kirschen, Schwarznuss sowie Waldrandsträucher und Wildobst schmücken jetzt die Kahlfläche, die durch das Eschentriebsterben und die lange Dürre entstanden ist. Nebenbei hat die Arbeit auch mich verändert, im Kopf entspannt, auf das Wichtige im Leben fokusiert und ganze 5 Kg weniger, das ist gut für Körper und Geist. Jetzt bin ich erleichtert, die Arbeit ist vollbracht, Stolz und Freude jubeln. Nach dem Wald bin ich noch auf die Fridays for Future Demo in Rostock gegangen, auf dass unsere Welt eine Chance hat.

Danke für eure moralische Unterstützung. LG sendet Dirk aus dem Stadtwald Teterow 29.11.2019

 

Ein neues Universum

Grauer Matsch Nebel mit Regen und 5°C, dazu nehme man Fußangel aus Brombeere, kleine stiefeltiefe Pfützen, große Wurzelteller, altes Holz und Geäst am Boden, glibberig glattes Geläuf, hartes, zähes, klebriges, wurzliges Erdreich. Der Körper dampft und zieht tausende Kalorien aus den Depots. Alles tut weh, Arme, Beine, Rücken. Der Geist schreit, hör auf mit dem Scheiß, für was soll das sein, fürs Ego? Nein, heute findet keine Meisterschaft im Wochen- Extrem- Hindernislauf statt, wie diese Beschreibung erahnen lässt.

Heut gibt es neuen Lebensraum, es wird ein neuer Wald geboren. Aus Erle, aus Eiche, aus Wildobst und Waldrandsträuchern wächst hier die nächste Generation. Die alte wurde vom Klimawandel dahin gerafft. Nun besteht die Hoffnung, dass die Jungen Wilden es besser machen. 5000 Erlen, 5000 Eichen und 200 Waldrandpflanzen werden auf 2,5 ha für unsere Zukunft Co² schürfen, damit es nicht noch wärmer wird. Mit dieser Ausschicht hält man alle Strapazen aus und macht weiter. Eine Woche noch durchhalten, dann steht der Wald und so die Zukunft will, für die nächsten zwei, drei, vierhundert Jahre.

70 graue Kraniche haben mich wieder kontroliert.

der Kiebitz 24.11.2019

 

Pertrikirche, Fridays for Future ,         old Hansetown Rostock
Pertrikirche, Fridays for Future , old Hansetown Rostock
3000 Erlen bis 160 cm groß
3000 Erlen bis 160 cm groß
Kiebitzen macht schlau
Kiebitzen macht schlau

Kiebitzer

Dirk Vegelahn

Dipl. Forstingenieur/ Umweltpädagoge

0170/4602278

veg-elahn@gmx.de

kiebitzer@yahoo.de

 

Hugoline ist da
Hugoline ist da