Ein Ort zum Träumen für die Natur, mit der Natur, März 2018

Wir träumen von einem Garten mit alten Apfelbäumen, Wildblumen, in Ruhe, nur gestört vom Öko-Lärm der Natur.

Jetzt haben wir einen solchen Platz gefunden in V-Dorf , Landkreis Vorpommern Greifswald, weiter Himmel überspannt 1,5 Morgen Land. "Wo nichts muss, aber alles kann."

Zu Begrüßung flog ein Kranichpaar direkt über uns hinweg, Lerchen sangen und der 1. Schmetterling zeigte sich.

Wir sind neugierig, was wir hier noch alles entdecken?

Auf diesem Fleck sollen alte Obstsorten wachsen, die wir im Herbst 2018 auf 1 Morgen pflanzen wollen.

Hochstämme mit alten Pommerschen Sorten.

Vom Apfel, Birne über Pflaume, Kirsche, Quitten und vielen Beerensträuchern soll das Sortiment bestehen.

Die Natur gibt von Haus Schlehe und Holunder aus. Es wird traumhaft bunt, süß und sauer sein. Vielleicht wirds auch mal ein Wein.

Unter diesen Bäumen planen wir die Wildblumenwiese für alle Insekten, Spinnen, Vögel, Lurche, Säuger.

Wildblumen, Flieder und Frühjahrsblüher machen den Ort bunt.

Wir können Feuer machen, zelten, Sterne schauen, Gäste empfangen, in der Erde wühlen, Obst anpflanzen und unser kleines Paradies erschaffen.

Um die Ecke fließt die Peene, der Amazonas des Nordens und die Ostsee ist 30 km weg. Wikinger-, Kiebitzer-Land liegt jetzt auch in Vorpommern.

Jetzt braucht es noch einen Bauwagen für die Nächte, Arbeit, Ausdauer, so 20 - 30 Jahre Zeit, Familie, Freunde, ne Kiste Bier und Muse um anzukommen und teilzunehmen am großen Experiment der Natur.

Wildblumenmeer auf 30 m², Sommer 2018
Wildblumenmeer auf 30 m², Sommer 2018

buntes Gemüse, Carola hat ein Apfel, fliegende Blumen, Juli 2019

Im Bild sind das Ochsenauge, brauner Waldvogel, Distelfalter, Schachbrettfalter, Tagpfauenauge, Rostfarbiger Dickkopffalter, Landkärtchen (Sommerform), Heuschrecke, Fliege, Diestelblüte und Sonnenhut als Tankstelle,

Unser Garten im Frühsommer, Ende Mai Anfang Juni 2019

Unsere neuen Obstbäumchen blühen, es regt sich überall Leben, wie schön, ein neues Traumgartenjahr beginnt mit dem Frühling. 23.4.2019

Wohl fühlen, Zuhause sein, wilde Nachtbarn 25.2.2019

heimlicher Hüter unsere Streuobstwiese & Mitbewohner Feb.2019

Unsere Obstbäume werden bewacht von einem Fuchs, gespürt, gehört und seine Reviermakierungen hatten wir schon gesehen. Jetzt hat er sich gezeigt, in ganzer Schönheit mit Winterpelz, der Fuchs. Da es keine Hühner, Enten... bei uns gibt, wird er sich an den Mäusen gütlich tun.Das ist natürlich gut für uns und unseren Bäumchen. Auf gute Nachbarschaft Reinicke. Februar 2019

Winterruhe im Garten Dezember 2018

Mogensonne bei eisigem südost  Wind
Mogensonne bei eisigem südost Wind

Der Traum vom Apfelbaum Nov. 18

Wir haben es getan, auch wenn die Welt nicht untergeht. Wir haben eine Streuobstwiese gepflanzt mit sieben Apfelbäumen, drei Birnen, drei Pflaumen, zwei Kirschen und einer Apfelquitte. Die alten Hochstammsorten kommen vorwiegent aus MV.  Dank unserer Freunde und  Familien stehen jetzt alle Bäumchen wie eine 1 und der Ausfall durch Hammer auf den Finger konnte kompensiert werden.

4.11.18 der Kiebitz

Zugabe

Jetzt sind wir vollzählig: Am 13.11.sind noch 5 Ostbäume und zwei Maulbeeren in V-Dorf gelandet, so dass wir jetzt in 10 Jahren im Obst schwimmen werden. Denn dann sollen laut Lehrbuch unsere 5 Birnen 1750 kg, unsere 10 Apfel 3000 kg, die 5 Pflaumen 1500 kg, die 2 Süßkirschen 600 kg und unsere Apfelquitte 50 kg Früchte pro Jahr abwerfen. Ich bin ja so gespannt und aufgeregt, ob die Lehrbücher recht haben oder  das Leben es anders macht. Also bis dann, in zehn Jahren zum Obstschnippeln, Obstbrennen oder immer was ihr wollt.

Die Kiebitzer 16.11.18

die Freiheit daheim zu sein Okt. 2018

Jedes Glück brauch ein Heim, wenn es auch klein ist, reicht es aus um darin zu träumen, zu leben, zu lieben und zu arbeiten.

Wir haben jetzt ein Paradies plus Bauwagen, den haben wir von der südlichen Boddenküste aus Hermannshof, gegenüber vom Darß, geholt. 100 km Strecke bis nach V-Dorf da brauch man einen großen Laster mit Kran.

Die Fahrt begann im Sonnenschein ging durch die blaue Stunde bis in die Nacht hinein. Gänse und Kraniche gaben uns ein Geleit alls würden sie für uns wachen und der Vollmond empfing uns mit seinem klaren Licht.

Abladen, dann war unser kleines oranges Heim angekommen, im Garten an der Peene, am wilden Ufer der Geschichte. Danke an alle die geholfen haben.

Bald werden wir dann auch die ersten Obstbäume unserer Streuobstwiese pflanzen wir freuen uns sehr darauf.

Liebe Grüße die V- Dorfer 24.10.18

Verstecken und sitzen gut, neue Bauwerke und Nachbarn Aug. 2018

Ackerbier und eigene Früchte des 18er Sommers, Juli 2018

Im Paradies waren Mücken, also fix die Perspektive gewechselt. Es gab um halb-zehn Abends in Vorpommern, schlich ein Ackerbier, bei leichter mückenfreier Brise und immer noch 25° Sommer.
Ein stiller farbiger Traum !

Morgens ein Blick aus unserem Schlafzimmer über den Frühstückstisch hinweg in den Gartentraum,es gab Pflaumen und Kirschen, das erste Geschenk von V-Dorf.

Die ersten Verluste haben wir auch schon, unsere Mitbewohner die Rehe, haben unsere Wildhecke verspeist. Ich glaube wir müssen mal ne Grenze ziehen, dass sie wissen, dass es so nicht geht. Aber vielleicht haben die Rehe ja Recht, die Hecke hätte sehr viel Sicht von der Landschaft genommen.
Liebe Grüße aus  V-Dorf / Vorpommern

Die ersten Ergebnisse, Blumen & mehr, Juni 2018

V-Dorf, das pommerische Bullerbü, Mai 2018

selbst gebaut aus Gras und sie schaukelt
selbst gebaut aus Gras und sie schaukelt

das Fundment für die Streuobstwiese ist da 11 Mai 2018

das Projekt beginnt grün & gelb
das Projekt beginnt grün & gelb

Stau auf der B109, roter Traktor mit Hänger, Entschuldigung

Frühling in V-Dorf 1. Mai 2018

Grün, ja Grün kommt nur vom Frühling, Grün, ja Grün kommt nur vom Glück. Darum lieb ich alles was so grün ist, weil mein Traum so grün und glücklich ist!

Die erste Einsätze, März, April 2018,

Die ersten 40 m Hecke ist gepflanzt, wir haben Müll gesammelt, gemäht und wir haben ein 8 m Fahrgestell erworben aus dem unser Gartenheim wird. Wir planen wie es werden soll so dass die Natur und wir Freude haben.

das Erste mal zu Gast in unserem Garten am 11.3.2018
das Erste mal zu Gast in unserem Garten am 11.3.2018
Kiebitzen macht glücklich
Kiebitzen macht glücklich
Tagpfauenauge
Tagpfauenauge

Aktuell

 

Insekten auf unser Wiese
Schmetterlings- und Insekten in unserem Garten. Habe gestern mal genauer hingeschaut und bin auf 15 Schmetterlingsarten gekommen, Heuschrecken, Grashüpfer, Zikaden, Heupferde und diverse andere wuselten nur so in unserer Wildnis-Ecke. Würde sagen, dass ich 30 Arten auf die Schnelle gesehen habe. Bei den Schrecken war auch die Anzahl beeindruckend tausende waren unterwegs. Heute hat das Biologische Gleichgewicht dann zugeschlagen es waren ca.1000 - 2000 Stare auf Fisch- äh Insektenzug und haben die Insekten abgeweidet. Am meisten wurden Schrecken zum Futter. Es ist schon spannend, wie die Natur agiert. Dachte immer, Stare fressen viel Obst (Kirschen, aber weit gefehlt. Man lernt immer wieder Neues, trotz des Alters. Nach dem Fressen flogen die Falter weiter ihre Runden, sie sind wohl nicht so nahrhaft wie Hüpfer.
LG aus dem Insekten-Dschungellabor, der Kiebitzer 14.7.2019

 

 

Rekorde, Rekorde

man, was sind wir heiß geworden. In meiner Kindheit hatten wir durchschnittlich an 4 bis 5 Tagen im Jahr über 30°C laut dem Wetterdienst. Im letzten Jahr 2018 waren es 20 Tage im Sommer. Dieser Juni hatte schon 8 super heiße Tage. Zwei Mal wurde der Rekord aus dem Jahr 1947 (38,3°C) gebrochen: am 26.6.19 mit 38,6°C in Südbrandenburg und am 30.6.19 mit 39,6°C in Bernburg Sachsen- Anhalt. Was für ein Wetter.

Doch die Folgen sind schlimm, unsere Bäume leiden und sterben. Achtzigjährige Bäume vertrocknen, Borkenkäfer nutzen die Schwäche der durstenden Bäume. Kronen werden licht, man kann durchschauen, und künden von Ende der Bäume. Wenn ich durch den Wald hier gehe, sieht fast jeder zweite Baum nach Totalverlust aus. Feuer brennen wie Zunder durch den Wald. In der letzen Wochen waren es 1500 ha Wald, die verbrannt sind.

In den dreiunddreißig Jahren, die ich im Wald arbeite, habe ich noch nie so eine Dürre erlebt. Ich habe Angst um unseren Wald und unsere Zukunft.

Wir dürfen nicht stillhalten, raus und wehrt euch für unsere Kinder. Vor Dreißig Jahren haben wir auch auf diese Weise unglaubliches geschaft.

Liebe Grüße der Kiebitz 1.7.2019

 

Alles verbrannt, Leben, Zukunft, Glück?
Alles verbrannt, Leben, Zukunft, Glück?

Kiebitzer

Dirk Vegelahn

Dipl. Forstingenieur/ Umweltpädagoge

0170/4602278

veg-elahn@gmx.de

kiebitzer@yahoo.de

 

Waldlaubsänger singt sein Lied
Waldlaubsänger singt sein Lied
Fototour mit Model
Fototour mit Model
Kiebitzen macht schlau
Kiebitzen macht schlau
Hugoline ist da
Hugoline ist da